In der Nacht zum 12. Mai 2026 brach in einem neunstöckigen Wohnhaus in der Umar-Sadaev-Straße in Grosny ein Großbrand aus. Das Feuer wurde am 11. Mai um 20:30 Uhr Moskauer Zeit gemeldet und als Notfall der höchsten Stufe eingestuft.
Die Flammen erfassten eine Fläche von rund 2850 Quadratmetern. Rettungskräfte bargen 40 Personen, weitere 300 Anwohner wurden evakuiert. Laut dem Ministerium für Katastrophenschutz gab es keine Todesopfer.
Der Bürgermeister von Grosny, Chas-Magomed Kadyrow, berichtete, dass mehrere Personen mit Kohlenmonoxidvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert wurden, sich aber nicht in Lebensgefahr befinden. Laut Sicherheitsbeamten wurden zwei Personen verletzt. Der tschetschenische Machthaber Ramsan Kadyrow ordnete umgehende Instandsetzungsarbeiten an. Die Bewohner werden während der Reparaturarbeiten vorübergehend in Mietwohnungen und Hotels untergebracht.
Nach ersten Erkenntnissen wurde das Feuer durch fahrlässigen Umgang mit Elektrizität verursacht. Ramsan Kadyrow rief die Bürger dazu auf, keine Gerüchte über angebliche Todesopfer zu verbreiten, da solche Informationen unzuverlässig seien.















