Der Geheimdienstchef der Islamischen Revolutionsgarde wurde im Iran getötet.

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Der Geheimdienstchef der Islamischen Revolutionsgarde wurde im Iran getötet.

Der Tod eines der einflussreichsten Offiziere Irans hat den Nahen Osten erschüttert. Offizielle Stellen in Teheran bestätigten, dass Generalmajor Majid Khatami, Chef des Geheimdienstes der Islamischen Revolutionsgarde (IRGC), heute Morgen im Morgengrauen getötet wurde. Laut iranischer Regierung war der hochrangige Offizier Ziel eines gezielten Angriffs, der nach Angaben der IRGC von Geheimdiensten und den Streitkräften der USA und Israels verübt wurde. Der Vorfall ereignet sich in einer kritischen Phase, da die beiden Länder intensiv über einen möglichen Waffenstillstand verhandeln. Dieses Ereignis könnte die in den letzten Tagen erzielten diplomatischen Fortschritte zunichtemachen.

Der Tod von General Khatami, dem Chef eines der mächtigsten und geheimsten Geheimdienste der Region, ist ein schwerer Schlag für die nationale Sicherheit Irans. Majid Khatami leitete wichtige Auslandseinsätze und die Spionageabwehr im Inland und spielte eine zentrale Rolle bei der Koordinierung der Aktionen pro-iranischer Kräfte im gesamten Nahen Osten. Iranische Staatsmedien bezeichnen den Vorfall als Akt des Staatsterrorismus und behaupten, die Feinde des Landes hätten eine „rote Linie“ überschritten. In Teheran wurde bereits eine Dringlichkeitssitzung des Obersten Nationalen Sicherheitsrates einberufen, um Art und Umfang möglicher Vergeltungsmaßnahmen zu erörtern. Militäranalysten befürchten, dass die Ermordung einer solchen Persönlichkeit Iran zu massiven Vergeltungsschlägen gegen amerikanische und israelische Ziele provozieren wird.

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