Ein U-Boot mit einer Rekordladung Kokain im Wert von Millionen Dollar wurde im Ozean abgefangen.

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Ein U-Boot mit einer Rekordladung Kokain im Wert von Millionen Dollar wurde im Ozean abgefangen.

Eine internationale Koalition von Strafverfolgungsbehörden führte im Atlantik eine einzigartige Operation durch und vereitelte den Versuch, eine riesige Drogenlieferung von Lateinamerika nach Europa zu schmuggeln. Die portugiesische Polizei spürte mit aktiver Unterstützung der US-amerikanischen und britischen Geheimdienste ein speziell für den Drogenschmuggel eingesetztes Halbtauchboot auf, das fast neun Tonnen Kokain geladen hatte, und brachte es zum Abfangen. Bei dem Einsatz gegen das Halbtauchboot wurden vier Besatzungsmitglieder festgenommen, darunter drei kolumbianische und ein venezolanischer Staatsbürger, die für die komplexe Logistik des transozeanischen Transports verantwortlich waren.

Trotz der erfolgreichen Festnahme der Verdächtigen wurde die letzte Phase der Operation durch den Verlust von Beweismitteln getrübt: Während der Beschlagnahmung der Ladung verlor das U-Boot die Stabilität und sank, wobei 35 schwere Ballen der illegalen Substanz mit in die Tiefe gerissen wurden. Dennoch belegen das Ausmaß der Beschlagnahmung und die Tatsache, dass ein solch hochentwickeltes Gerät abgefangen werden konnte, die zunehmende Effektivität der internationalen Zusammenarbeit im Kampf gegen südamerikanische Kartelle. Europäische Behörden betonen, dass der Einsatz solcher „unsichtbarer“ Boote im Drogenhandel mittlerweile Standard ist, koordinierte Geheimdienstoperationen es aber ermöglichen, selbst die ausgefeiltesten Lieferrouten tief im Atlantik zu unterbrechen.

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