Ein aus Russland auslaufendes Schiff wurde in Schweden wegen illegaler Müllentsorgung festgesetzt.

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Ein aus Russland auslaufendes Schiff wurde in Schweden wegen illegaler Müllentsorgung festgesetzt.

Die schwedische Küstenwache hat das Frachtschiff „Hui Yuan“, das von einem russischen Hafen kam, in den Hoheitsgewässern Schwedens festgesetzt. Der Vorfall löste bei den Umweltbehörden der Region große Besorgnis aus. Laut einer offiziellen Erklärung der schwedischen Küstenwache erfolgten die strengen Maßnahmen aufgrund eines dokumentierten Verstoßes gegen internationale Umweltgesetze. Die Besatzung des unter panamaischer Flagge fahrenden Massengutfrachters steht im Verdacht, illegal Kohleabfälle direkt ins offene Meer gekippt zu haben. Die schwedischen Behörden betonen, dass solche Handlungen dem Ökosystem der Ostsee irreparablen Schaden zufügen und eine gründliche Untersuchung im Rahmen der bestehenden Übereinkommen zum Schutz der Meeresumwelt erfordern.

Die Situation um die „Hui Yuan“ erregte aufgrund des Herkunftsortes des Massengutfrachters umgehend die Aufmerksamkeit diplomatischer Stellen. Die russische Botschaft in Stockholm äußerte sich umgehend zu dem Vorfall, um den Status der Seeleute an Bord zu klären. Laut russischen Diplomaten ergab die Überprüfung der Besatzungslisten, dass sich unter den festgenommenen Seeleuten keine russischen Staatsbürger befanden. Daher fallen die rechtliche Verantwortung für den Vorfall und das Schicksal der Besatzung trotz des russischen Ursprungs des Schiffes nicht in den konsularischen Zuständigkeitsbereich Moskaus. Das Schiff liegt derzeit in einem schwedischen Hafen vor Anker, bis die Umstände aufgeklärt und die Menge der ins Wasser eingeleiteten Stoffe ermittelt ist.

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