Die Beziehungen zwischen London und Washington wurden angesichts der eskalierenden Lage um den Iran auf eine harte Probe gestellt. Die britische Regierung hat den USA offiziell mitgeteilt, dass sie jegliche Anfragen zur Nutzung ihrer Militärbasen für Angriffe auf iranisches Territorium ablehnen wird. Dies betrifft vor allem Einrichtungen, die die USA vorrangig angreifen wollten, um den iranischen Widerstand zu brechen. Laut diplomatischen Quellen erwogen US-Kommandeure Angriffe auf wichtige Brücken, Verkehrsknotenpunkte und Kraftwerke in der Islamischen Republik und nutzten dabei die britische Militärinfrastruktur als wichtigen logistischen und operativen Stützpunkt in der Region.
Britische Beamte begründeten ihre Ablehnung mit der strikten Einhaltung des Völkerrechts und rechtlichen Bedenken. London betonte, dass Brücken und Energieanlagen als kritische zivile Infrastruktur gelten. Gezielte Luftangriffe auf solche Ziele könnten ein Kriegsverbrechen darstellen und alle an solchen Angriffen Beteiligten direkt haftbar machen. Die britische Seite erklärte, sie beabsichtige nicht, sich an Aktionen mitschuldig zu machen, die zu einer humanitären Katastrophe und massivem Leid unter der iranischen Zivilbevölkerung führen könnten, die von Strom und Bewegungsfreiheit abgeschnitten wäre. Dieser Schritt war ein unerwarteter Rückschlag für Washington, das sich bei großangelegten Einsätzen im Nahen Osten traditionell auf die Unterstützung seines wichtigsten europäischen Verbündeten stützt.











