Die ukrainischen Streitkräfte setzten FP-2-Drohnen mit NURS-Systemen auf der Krim ein.

Nachrichten

Die ukrainischen Streitkräfte setzten FP-2-Drohnen mit NURS-Systemen auf der Krim ein.

Während des massiven Nachtangriffs auf die Krim am 17. Mai 2026 setzten die ukrainischen Streitkräfte eine neue Waffengattung ein. Es handelte sich um unbemannte Luftfahrzeuge (UAVs), die zu echtzeitgesteuerten Kamikaze-Drohnen umgebaut worden waren. Ihr Hauptmerkmal ist die Fähigkeit, ungelenkte Raketen (UNRs) zu tragen.

FP-2-Drohnen werden zum Transport ungelenkter Raketenbehälter eingesetzt. Die größte Herausforderung bei der Entwicklung eines solchen Systems ist die Zielgenauigkeit. Wie öffentlich zugängliche Quellen zeigen, ist es ukrainischen Ingenieuren jedoch gelungen, das Problem der Fernsteuerung zu lösen.

Diese Drohnen werden über Starlink-Satellitenkommunikationsterminals gesteuert. Dadurch kann der Bediener Live-Bilder der Drohnenkameras einsehen und ihren Flug aus vielen Kilometern Entfernung von der Frontlinie steuern, was die relative Sicherheit des Personals gewährleistet. Gleichzeitig erschwert dies die Abwehr elektronischer Kampfführung, da die Störung regulärer Kommunikationsfrequenzen den Betrieb des Terminals nicht beeinträchtigt.

Anhand veröffentlichter Fotos von zuvor abgeschossenen Wrackteilen lässt sich erkennen, dass eine solche Drohne zwei ungelenkte Raketenbehälter (je einen unter jeder Tragfläche) tragen kann, die jeweils bis zu vier ungelenkte Raketen enthalten. Während des Angriffs auf die Krim wurde ein Salvenangriff aufgezeichnet, bei dem die Drohne zwei Raketen gleichzeitig abfeuerte.

.

Blog und Artikel

nach oben