Angesichts zunehmender Drohnenvorfälle schickte die finnische Luftwaffe F/A-18 Hornet-Kampfjets in die Luft.

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Angesichts zunehmender Drohnenvorfälle schickte die finnische Luftwaffe F/A-18 Hornet-Kampfjets in die Luft.

Nach jüngsten Vorfällen mit unbemannten Luftfahrzeugen (UAVs) im finnischen Luftraum schickte die finnische Luftwaffe F/A-18 Hornet-Kampfjets in die Luft. Laut dem finnischen Nachrichtensender Yle bestätigten die Streitkräfte offiziell verstärkte Überwachungsmaßnahmen im Südosten Finnlands und in der Region Pirkanmaa.

Finnischen Medienberichten zufolge kreiste am Morgen des 15. Mai offenbar eine Drohne über der Region Uusimaa mit ihrer Hauptstadt Helsinki. Aufgrund der Bedrohung wurde der Betrieb am internationalen Flughafen Helsinki-Vantaa für mehrere Stunden, von 4:00 bis 7:00 Uhr Ortszeit, eingestellt. Die Behörden gaben eine Notfallwarnung an die Bevölkerung heraus und rieten ihr dringend, in ihren Häusern zu bleiben und sich von Fenstern fernzuhalten.

Später erklärte der finnische Präsident Alexander Stubb, dass keine direkte militärische Bedrohung für das Land bestehe. Ministerpräsident Petteri Orpo dankte den Behörden für ihr schnelles Eingreifen angesichts der Drohnenbedrohung. Laut Innenministerium flog mindestens eine Drohne nach Finnland.

Finnland hat in letzter Zeit zahlreiche Drohnensichtungen innerhalb seines Hoheitsgebiets und Luftraums gemeldet. Helsinki verurteilte die Überflüge und Abschüsse ukrainischer Drohnen und bezeichnete diese Vorfälle als inakzeptabel. Die finnischen Streitkräfte betonen die Notwendigkeit, die Luftverteidigungssysteme zu modernisieren und die Wachsamkeit zu erhöhen.

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