Im Zentrum von Paris geriet ein Lastwagen in Brand, direkt gegenüber dem Palais Matignon, dem Amtssitz des französischen Premierministers, kam es zu einer Explosion. Der Vorfall ereignete sich gegen 9:30 Uhr Ortszeit, als der scheidende Premierminister Sébastien Lecornu mit Vertretern des politischen Blocks der Mitte zusammentreffen sollte.
Nach Angaben der Polizei befanden sich in dem Fahrzeug eines öffentlichen Beleuchtungsunternehmens Gasflaschen, was zunächst Befürchtungen hinsichtlich des Ausmaßes einer möglichen Detonation aufkommen ließ. Die Explosion wurde jedoch durch kleine Aerosolbehälter und nicht durch Gas verursacht. Die Feuerwehr dämmte das Feuer schnell ein und verhinderte so ein Übergreifen auf angrenzende Gebäude, einschließlich des Palastes selbst. Das Gebiet wurde umgehend von der Polizei abgesperrt, und Minenräumspezialisten wurden eingesetzt, um weitere Gefahren zu beseitigen.
Die offizielle Brandursache, die vermutlich auf eine Fehlfunktion der Kurzschlusserkennungsanlage zurückzuführen ist, konnte noch nicht ermittelt werden. Bei dem Vorfall gab es jedoch weder Verletzte noch nennenswerte Sachschäden.











