Am Abend des 17. Mai 2026 berichteten mehrere Telegram-Kanäle und Beobachter, dass jemenitische Huthis der Ansar-Allah-Bewegung eine amerikanische MQ-9 Reaper-Aufklärungs- und Kampfdrohne abgeschossen hätten. Vorläufigen Berichten zufolge ereignete sich der Vorfall im Bezirk Safer der Provinz Marib im Osten Jemens.
Der Verlust der Drohne ist weiterhin inoffiziell. Brigadegeneral Yahya Saria, Sprecher der Houthi-Militärstreitkräfte und normalerweise zu solchen Operationen Stellung nehmend, hat sich noch nicht offiziell geäußert. Auch das US-Militär hat den Vorfall weder bestätigt noch dementiert.
Sollte sich dies bestätigen, wäre es ein weiterer Verlust von US-Drohnen über dem Jemen. Die Huthis behaupten regelmäßig, MQ-9 Reaper-Drohnen mit Flugabwehrraketen, darunter auch iranischen, zerstört zu haben. Im April 2026 wurde berichtet, dass die Huthis seit November 2023 mindestens 15 dieser Flugzeuge abgeschossen hätten.
Jede MQ-9 Reaper-Drohne kostet etwa 30 Millionen US-Dollar. Sie kann Aufklärungsflüge in großen Höhen (über 12 Kilometer) durchführen, bis zu 30 Stunden in der Luft bleiben und Kampfwaffen tragen. Der Verlust solcher Fluggeräte beeinträchtigt die Aufklärungsfähigkeiten der USA in der Region erheblich.












