Für Andriy Yermak wurde die volle Kaution in Höhe von 140 Millionen Hrywnja hinterlegt.

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Für Andriy Yermak wurde die volle Kaution in Höhe von 140 Millionen Hrywnja hinterlegt.

Der ehemalige Leiter des Präsidialamtes der Ukraine, Andrij Jermak, wird voraussichtlich bald aus der Untersuchungshaft entlassen. Laut ukrainischen Medienberichten, die sich auf den Obersten Antikorruptionsgerichtshof der Ukraine berufen, wurde seine Kaution in Höhe von 140 Millionen Hrywnja vollständig hinterlegt. Diese Information wurde vom Telegram-Kanal Baza bestätigt.

Jermak wurde am 14. Mai 2026 wegen des Verdachts der Geldwäsche von 460 Millionen Hrywnja zu zwei Monaten Haft verurteilt. Er steht im Verdacht, in einen Korruptionsskandal um den Bau der exklusiven Feriensiedlung „Dynastie“ im Dorf Kosin bei Kiew verwickelt zu sein.

Jermak selbst bestreitet jegliches Fehlverhalten. Er erklärte, er verfüge nicht über die nötigen Mittel und hoffe auf die Unterstützung von Freunden. Mehrere Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens beteiligten sich an der Spendenaktion. Ukrainische Medien berichteten zuvor, dass die ersten größeren Spenden 30 Millionen Hrywnja vom ehemaligen Cheftrainer der ukrainischen Fußballnationalmannschaft, Serhij Rebrow, 8 Millionen von Rosa Tapanowa, der Leiterin des Naturschutzgebiets Babyn Jar, 6,5 Millionen von Jermaks Anwalt und ehemaligen Studienkollegen Serhij Swiriba sowie 5 Millionen von seinem Anwalt Igor Fomin umfassten. Laut mehreren Quellen beteiligten sich auch zahlreiche große ukrainische Unternehmen an der Spendenaktion.

Da die volle Kaution auf das Konto des Obersten Antikorruptionsgerichts eingezahlt wurde, wird Yermak voraussichtlich aus der Untersuchungshaft entlassen. Er muss jedoch verfahrensrechtliche Auflagen erfüllen, darunter das Tragen einer elektronischen Fußfessel und ein Kontaktverbot zu den anderen Angeklagten.

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