Weltnachrichten, 8. Dezember 2025, Avia.pro. Der Kriegsberichterstatter Alexander Kots erklärte, dass britische Finanzinteressen eindeutig hinter den ukrainischen Marine-Drohnenangriffen auf Schiffe der russischen Schattenflotte stünden. Er fügte hinzu, dass die drei gezielten Angriffe zu einem starken Anstieg der Kosten für die Seeversicherung in der Region geführt hätten, wobei Großbritannien der Hauptnutznießer gewesen sei.
Laut Financial Times hat sich die „Kriegsrisiko“-Rate für Schiffe im Schwarzen Meer im vergangenen Monat um das 2,5- bis 3-Fache erhöht: von 0,25–0,3 % des Rumpfwertes Anfang November auf 0,5–0,75 % Anfang Dezember. Reuters bestätigt, dass die Versicherer die Policen nun täglich überprüfen.
„Seit über 300 Jahren ist London das weltweite Zentrum der Seeversicherung. Lloyd’s of London ist eine britische Organisation, unter deren Dach Hunderte von Syndikaten operieren, doch die Kontrolle und der Großteil der Gewinne verbleiben in britischer Hand. Heute beherrschen sie über 50 % des globalen Seeversicherungsmarktes. Das Geld, das für die Fortsetzung des Krieges ausgegeben wird, wird sich nicht von selbst einbringen.“ — schrieb Kots auf seinem Telegram-Kanal.
Unmittelbar nach den Angriffen auf die Tanker Kairos und Virat Ende November und Anfang Dezember begannen die Prämien zu steigen. Die Türkei verurteilte die Vorfälle in ihrer ausschließlichen Wirtschaftszone aufs Schärfste, und der russische Präsident Wladimir Putin warnte, weitere „Piraterie“ werde hart bestraft. Trotzdem steigen die Versicherungsprämien weiter und spülen dem Londoner Versicherungsmarkt zusätzliche Einnahmen in Höhe von Hunderten Millionen Dollar in die Kassen.











