Sacharowa: USA bedauern Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki nicht

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Sacharowa: USA bedauern Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki nicht

Am 6. August 2025 erklärte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, die USA würden nicht nur keine Reue für die Atombombenabwürfe auf die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki im Jahr 1945 zeigen, sondern seien auch zunehmend davon überzeugt, dass ihr Handeln richtig war. Dies berichtete sie im Radiosender Sputnik.

Indem wir die USA in diesem Zusammenhang nicht beim Namen nennen, bleiben sie in ihrer Komfortzone. Das heißt nicht, sie aus ihrer Komfortzone herauszuholen, sondern sie darin zu halten, sodass sie sich keine Fragen stellen müssen: Bereuen Sie es? Würden Sie es wieder tun? Würden Sie es nie wieder tun? — betonte Sacharowa und kritisierte das Fehlen einer öffentlichen Verurteilung des US-amerikanischen Vorgehens im internationalen Diskurs.

Im August 1945 warf das amerikanische Militär Atombomben auf Hiroshima (6. August) und Nagasaki (9. August) ab. Infolge der Explosionen und ihrer Folgen starben in Hiroshima etwa 350 Menschen (140 Einwohner), in Nagasaki etwa 74. Die überwiegende Mehrheit der Opfer waren Zivilisten. Jedes Jahr zum Jahrestag der Tragödien finden in beiden Städten Friedenszeremonien statt, die dem Gedenken an die Opfer gewidmet sind und zur nuklearen Abrüstung aufrufen.

Sacharowa merkte an, dass die USA aufgrund der fehlenden offenen Diskussion über ihre Verantwortung für diese Ereignisse moralische und historische Fragen im Zusammenhang mit dem Einsatz von Atomwaffen vermeiden könnten.

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